UNSER VERSORGUNGSANGEBOT
ALLE INFORMATIONEN ZUR INTENSIVPFLEGE

Unsere Wohngemeinschaften – In der Gruppe zuhause

Chronische oder akute Erkrankungen sowie schwere Unfälle können zur Folge haben, dass die Betroffenen nicht mehr selbstständig atmen können. Auch bei Kleinstkindern und Kindern ist es möglich, dass sie aufgrund einer schweren Erkrankung nur mit außerklinischer Beatmung überleben können. Unterschieden wird zwischen der invasiven und der nicht-invasiven Beatmung. Letztere erfolgt über eine Maske, die über der Nase und dem Mund liegt. Bei der invasiven Beatmung wird über einen Tubus oder eine Trachealkanüle beatmet und die Luft wird direkt in die Luftröhre transportiert. Ein Tracheostoma ist ein Luftröhrenschnitt, durch den die Trachealkanüle einige Zentimeter direkt in die Luftröhre führt. Ein Bändchen sorgt für sicheren Halt. Die Pflege von Menschen mit Beatmung verlangt spezifische Kenntnisse. Neben der Grundpflege, zu der Körperpflege, Lagerung, Mobilisation in den Rollstuhl, Gehtraining und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme gehören, ist die Behandlungspflege in Form von Kontrolle der Vitalwerte, Verabreichung von Medikamenten, Wechsel von Verbänden, das Trachealkanülenmanagement, Absaugen und die Kontrolle der Beatmungsmaschine notwendig. Unsere Pflegefachkräfte sind hierfür speziell ausgebildet und kommen entweder in die Häuslichkeit der Klient*innen oder arbeiten in Wohngemeinschaften, die auf die außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege ausgerichtet sind.

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    Häusliche Intensivpflege - Zuhause bestens versorgt

    Der sehnlichste Wunsch vieler Betroffener ist es, nach einem Klinikaufenthalt wieder ins eigene Zuhause zurückkehren zu können. Voraussetzungen sind, dass der Allgemeinzustand des Betroffenen stabil ist und die Räumlichkeiten für die außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege geeignet sind. Lassen Sie sich deshalb beraten und Ihr Zuhause in Augenschein nehmen. Unsere geschulten Überleitungsmanager*innen wissen, worauf es bei der häuslichen Intensivpflege ankommt, damit nicht nur die tatsächliche Pflege möglich ist, sondern auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben mit Einkaufen, Ausflügen und möglichst viel Normalität. Wir organisieren ein ganzes Team von Pflegefachkräften für Sie, die sich im Schichtsystem abwechseln. Wenn notwendig, ist rund um die Uhr eine Pflegekraft bei Ihnen zuhause.

    Versorgungsmanagement

    Außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege von hoher Qualität ist eine logistische Meisterleistung. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung haben wir strukturierte Arbeitsabläufe und Checklisten entwickelt, nach denen wir jede Versorgung individuell organisieren. Ausgangspunkt für unsere Pflegeplanung ist die ärztliche Verordnung, die klar festlegt, welche spezifischen Anforderungen das vorliegende Krankheitsbild an uns Pflegende, aber auch an die anderen Berufsgruppen stellt, die in die Versorgung mit eingebunden sind. Unsere Pflegefachkräfte verbringen die meiste Zeit bei den Klient*innen und sind diejenigen, die die Versorgung tagtäglich organisieren, sprich: Termine mit Ärzt*innen und Therapeut*innen unterschiedlicher Fachrichtung machen, mit den Krankenkassen kommunizieren, in Kontakt mit dem Hilfsmittelversorger stehen, den Materialbestand kontrollieren, die Angehörigen beraten, im Alltag begleiten u.v.m. Unsere Pflegekräfte sind echte „Allrounder“, die wissen, worauf es ankommt, ob in der häuslichen Beatmungs- und Intensivpflege oder bei der Pflege in einer Wohngemeinschaft. Ihr Netzwerk ist groß und sie wissen, wen sie z.B. bei kommunalen Behörden, bei den Krankenkassen, im Bereich der Selbsthilfe, bei allen Fragen rund um Barrierefreiheit im Öffentlichen Raum und bei alltäglichen Dingen ansprechen könnten. Außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege von Qualität ist eine Gemeinschaftsleistung von Partnern. Wir führen sie zusammen, damit unsere Klient*innen ein sicheres Versorgungsnetzwerk haben.

    Überleitungsmanagement

    Für die Überleitung aus der Klinik in die außerklinische Versorgung haben wir eigene Überleitungsmanager*innen, die sich tagtäglich nur diesem Thema widmen. Die Überleitung beginnt mit der ärztlichen Indikation, dass eine außerklinische Intensivpflege notwendig ist. Der Sozialdienst der Klinik beginnt mit seiner Beratung über die verschiedenen Versorgungsformen und klärt über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten auf. Nun beginnt die Klärung, welche Versorgungsform in Frage kommen und welcher ambulante Pflegedienst die Weiterversorgung übernehmen kann. Nach diesen grundsätzlichen Entscheidungen beginnt die Detailarbeit und Abklärung vieler Formalitäten. Unsere Überleitungsmanager*innen haben hierfür einen Überleitbogen, sie beantragen den Pflegegrad, klären die Hilfsmittelversorgung, stellen verschiedene Anträge und entwickeln einen genauen Zeitplan. Ein wichtiger Schritt ist der Bescheid der Krankenkasse über die Kostenübernahme. In der Zwischenzeit organisiert der Pflegedienst das Pflegeteam und die Lieferung der Hilfsmittel, die meist einen Tag vor der Entlassung erfolgt. Der gesamte Überleitungsprozess kann durchaus 4 bis 6 Wochen dauern.

    Unser Überleitungsmanagement bereitet alles für Ihre Entlassung aus der Klinik vor. So können Sie sich ganz auf Ihren Neuanfang konzentrieren.